SeniorenWohnen Weegerhof: Frühlingsfest mit Würstchen vom Grill
„Wenn der Frühling kommt, dann pflück ich dir Tulpen aus Amsterdam“ …. beim Mitsingen zu den bekannten Liedern schunkelten die Bewohner und Bewohnerinnen des SeniorenWohnens Weegerhof kräftig mit. Zum Frühlingsfest in den Bewohnertreff hatte „Clown Willy“ nicht nur seine beliebten Luftballon-Figuren mitgebracht, sondern auch seine Gitarre. Da spielte er dann Gassenhauer wie „Veronika, der Lenz ist da“ und „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ und viele sangen beschwingt mit.
Petra Klinkner, Julia Horsch und Silke Giertz vom „Team Sozial- und Projektmanagement“ hatten zu diesem Fest eingeladen, die Tische unter anderem mit Blumen geschmückt und freuten sich, dass der Zuspruch groß war. Zu frisch gegrillten Bratwürstchen gab es Kartoffelsalat und das eine oder andere Bierchen mit oder ohne Alkohol, alternativ Radler. Annelie Hölterhoff, seit 1979 Mitglied der Spar- und Bauverein Solingen eG, hatte ihren Mann Horst mitgebracht und sagte lachend: „Meist sind wir hier mehr Frauen als Männer, deshalb komme ich oft ohne ihn. Aber als er hörte, dass es auch Würstchen gibt, konnte ich ihn überreden.“
Auch Christa Eckhardt, die erst seit Kurzem im Weegerhof wohnt, genoss das Zusammensein beim Frühlingsfest, ebenso Irmgard Nagel, die zuvor über fünfzig Jahre in der Siedlung Botanischer Garten gewohnt hatte. Sie ist nun auf eine barrierefreie Wohnung angewiesen und kommt immer gern zu den verschiedenen Angeboten wie Waffelessen oder Erzähl-Café in den Bewohnertreff. Auch Gerd Matini zeigte sich sehr textsicher und sang alle Lieder mit. Lange wohnte er in der Siedlung Kannenhof sowie an der Klingenstraße. Doch seit einiger Zeit macht ihm eine Augenkrankheit zu schaffen, die ihn sehr einschränkt: „Ich bin fast vom Laufen abgekommen.“ Seit seinem Umzug nach Höhscheid in eine barrierefreie Wohnung im SeniorenWohnen Weegerhof findet er sich wieder besser zurecht und erkundet trotz der Einschränkung auch die nähere Umgebung. „Durch die schönen Angebote, die es hier gibt, kommt keine Einsamkeit auf“, erklärt eine andere Dame und viele in der Runde nicken.
Genau das ist der Grund dafür, dass unsere Genossenschaft in verschiedenen Siedlungen gezielt Möglichkeiten schafft, bei denen Senioren und Seniorinnen zusammenkommen und Netzwerke schaffen können. Roland Bak, Vorstandsvorsitzender der Spar- und Bauverein Solingen eG sagt: „Viele unserer Senioren sind seit Jahrzehnten Mitglieder. Im Alter haben sie andere Bedürfnisse als zu der Zeit, als sie etwa Familien gründeten. Deshalb bieten wir zum einen barrierefreien Wohnraum konkret für Ältere mit Einschränkungen an. Zum anderen gibt es in einigen Siedlungen auch Angebote, um in den Gemeinschaftsräumen regelmäßig zusammenzukommen. So möchten wir gezielt unsere älteren Mitglieder dabei unterstützen, eine gute Nachbarschaft zu pflegen und möglicher Einsamkeit entgegenzuwirken.“























































































































































































































