Warum heißt die Max-Leven-Gasse Max-Leven-Gasse? Welche Exponat findet man im im Oktober letzten Jahres eröffneten „Max-Leven-Zentrum“? Und welche Geschichte, die auch unsere Wohnungsgenossenschaft betrifft, hatte Änne Wagner zu erzählen?
Im Rahmen einer exklusiven Führung für unsere Mitglieder durch die Räume der Bildungs- und Gedenkstätte „Max-Leven-Zentrums“ erfährt man vieles über die Geschichte Solingens in der Zeit des Nationalsozialismus sowie zu dem historisch wichtigen Ort in Mitte, an dem das „Max-Leven-Zentrum“ in den Räumen der Stadt-Sparkasse Solingen entstanden ist.
Die Führung, die vom Team des „Max-Leven-Zentrums“, Daniela Tobias und Armin Schulte vom Stadtarchiv Solingen, begleitet wird, dauert circa 90 Minuten und gibt einen Überblick über die zeitlichen wie geografischen Zusammenhängen von Ereignissen wie der Pogromnacht 1938, in der der jüdische Journalist der „Bergischen Arbeiterstimme“, Max Leven, ermordet wurde.
„Ein Besuch in dieser Bildungsstätte macht vor allem deutlich, dass es sich nicht um abstrakte geschichtliche Zahlen und Daten handelt, sondern um die Ermordung von und Gewalt gegen Solinger und Solingerinnen. Obwohl man einander als Nachbarn kannte, schreckten die Täter vor diesen grauenhaften Taten nicht zurück“, so Roland Bak, Vorstandsvorsitzender der SBV Solingen eG.
Die Führung am 26. Mai startet um 18 Uhr. Die Ersten, die sich bei uns unter der E-Mail-Adresse l.rapp@sbv-solingen.de anmelden, erhalten eine schriftlich Zusage nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Alle anderen können alternativ zu den regulären Öffnungszeiten sonntags von 11 bis 14 Uhr und mittwochs von 17 bis 20 Uhr das „Max-Leven-Zentrum“ besuchen.
Treffpunkt für die Führung ist im „Max-Leven-Zentrum“, Max-Leven-Gasse 7, 42651 Solingen.
Weitere Informationen: https://max-leven-zentrum.de.